11. Forum Personalvertretungsrecht

Personalrat 4.0 - arbeiten und gestalten in Zeiten der Digitalisierung

11. Forum Personalvertretungsrecht

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt unterstrich zum Auftakt des 11. Forums Personalvertretungsrecht am 3. April 2017 in Berlin erneut die Notwendigkeit einer Modernisierung des Bundespersonalvertretungsgesetzes (BPersVG). Vor mehr als 250 Teilnehmern begrüßte er zugleich die Ankündigung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, eine Novellierung des Gesetzes anzupacken, als einen „elementaren Fortschritt“.

25. Europäischer Abend: Armee der Zukunft – national oder europäisch?

dbb Bundesvorsitzender Klaus Dauderstädt

„Die europäische Welt ist nicht mehr in Ordnung.“ Mit dieser Einschätzung eröffnete der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 12. Dezember 2016 den 25. Europäischen Abend im dbb forum berlin. Diskutiert wurde die Frage „Die Armee der Zukunft - Nationale oder europäische Aufgabe?“ Kurz vor dem 60-jährigen Jubiläum der Römischen Verträge scheine Europa nach diversen Krisenwellen, angeführt von der Weltfinanzkrise, „nicht mehr vereint, sondern entzweit, wenn nicht sogar vielfach gespalten“, konstatierte Dauderstädt. „Zu inneren Verwerfungen kommen alte und neue äußere Bedrohungen. Gleichzeitig ist die unmittelbare Nachbarschaft Europas besorgniserregend instabil geworden - Krieg, Chaos und zahlreiche schwelende Konflikte sind wichtige Ursachen der großen Fluchtbewegungen.“

3. Seniorenpolitische Fachtagung:

Hat der Generationenvertrag eine Zukunft?

Die Finanzierbarkeit von Renten und Pensionen stand am 26. September 2016 im Mittelpunkt der 3. Seniorenpolitischen Fachtagung der dbb bundesseniorenvertretung im dbb forum berlin. Experten und Praktiker suchten unter der Leitung von radioeins-Moderatorin Katja Weber nach langfristigen Lösungen für die Alterssicherungssysteme. Die wichtigste Frage: Wird der Generationenvertrag auch im Jahr 2050 noch Bestand haben? Die wichtigste Antwort: Wahrscheinlich ja.

11. dbb Medienkonferenz

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk bleibt unverzichtbar

Die Legitimationskrise der Medien war Themenschwerpunkt der diesjährigen 11. Medienkonferenz des dbb. Unter dem Motto „Reformdruck, Sparzwang, Glaubwürdigkeitsproblem“ wurde bei der öffentlichen Veranstaltung am 19. September 2016 in Berlin die Frage „Ist der Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen in Gefahr?“ diskutiert. Dazu konnte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt eine ganze Reihe namhafter Medienvertreter und -wissenschaftler begrüßen, unter ihnen der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm. Bei der traditionellen Klausur am zweiten Konferenztag stand der Vorsitzende der Kommission zur Erfassung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, den dbb-Rundfunk- und Medienräten und Vertretern der Mediengewerkschaft VRFF im dbb Rede und Antwort. Dabei ging es unter dem Motto „Wie viel und wofür überhaupt?“ vor allem um das Streitthema Rundfunkbeitrag.

Erfolgreicher Start für das dbb forum ÖFFENTLICHER DIENST

Beamte: Mehr Einheitlichkeit bei Besoldung und Versorgung

dbb forum ÖFFENTLICHER DIENST

Der dbb fordert für Beamte mehr Einheitlichkeit bei der Besoldung und im Dienstrecht. „Wir haben mit Bund und Ländern heute 17 verschiedene Gesetzgeber. Die Arbeitsbedingungen für Beamte sind ein entsprechend kleinteiliger Flickenteppich. Bezahlung, Arbeitszeit oder Karrierewege sind nur einige Beispiele dafür. Dieser Föderalismus tut Deutschland nicht gut“, sagte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende und Fachvorstand Beamtenpolitik Hans-Ulrich Benra am 25. Mai 2016 zur Eröffnung des dbb forums ÖFFENTLICHER DIENST. Die neue Veranstaltung widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Zehn Jahre Föderalismusreform(en)“.