dbb magazin 11/2019

„An einem Strang“ titelt das dbb jugend magazin t@cker im November. Heißt: „Gemeinsam geht’s besser“, schreibt dbb ju­ gend-Chefin Karoline Herrmann im Editorial. „Ob der Arbeits­ schutz bei einemMammut- Projekt wie der Großbaustelle „Stuttgart 21“ (t@cker-story) oder die Megaherausforde­ rung Digitalisierung im öf­ fentlichen Dienst (t@cker-fokus): Die Erfahrung lehrt, dass Dinge gelingen, wenn alle Betroffenen und Betei­ ligten frühzeitig und dauer­ haft eingebunden sind und sich in ihren Bedürfnissen und Befürchtungen wahr- und mitgenommen fühlen. Nur das führt zu Akzeptanz, und nur wer akzeptiert, zieht mit an diesem einen gemeinsamen Strang. Diese Maxime der Mitbestimmung und aktiven Teilhabe bestimmt auch unser Denken und Handeln als dbb jugend. Wir stellen uns für die Meinungs­ bildung so breit wie möglich auf und sammeln Perspektiven, bevor wir daraus gemeinsam Positionen entwickeln“, so Herrmann, und nennt als Beispiel das neue Positionspapier der dbb jugend zur Digitalisierung. Da­ rin fordert die Jugendorganisation des dbb: „Bezieht die jungen Beschäf­ tigten des öffentlichen Dienstes als Change Agents aktiv in den Transfor­ mationsprozess ein! Die Digital Natives bringen ein von Kindesbeinen an gelerntes digitales Know-how und Intuitionswissen mit, das nachhaltig genutzt werden sollte. Wie gesagt: alle an einem Strang!“, erklärt die dbb jugend-Chefin. t@cker – das dbb jugend magazin: Reinschauen lohnt sich wie immer. Einfach direkt reinsurfen unter www.tacker-online.de! dbb jugend magazin online Herausgeber: dbb jugend dbb jugendmagazin für junge leute imöffentlichendienst FlexiblesArbeiten: Bausteinerfolgreicher Familienpolitik CreativeBureaucracy Festival:Mehr Vertrauen fürStaat Ideencampus: DigitalNativesals ChangeAgents 11 2019 Ausgabe 17 9 2 Meeting Instagram: SocialMedia für jungeGewerkschafter 15 Hier findet Ihrdiedbb jugendauf Instagram 12 3 Homeoffice:Mehr Zufriedenheit,mehr psychischeBelastung An einem Strang Stuttgart21:ArbeitsschutzaufderBahn-Großbaustelle tacker_11_2019.indd 1 25.10.2019 11:07:29 Beruf und Privat und greifbare Aufstiegsperspektiven.“ Der stellvertretende dbb Bundes­ vorsitzende Jürgen Böhm skiz­ zierte die „Bürokraten der Zu­ kunft“: „Der öffentliche Dienst der Zukunft ist agil, vielfältig und digital. Menschen mit un­ terschiedlichsten Hintergrün­ den, Erfahrungen und soziokul­ turellen Kompetenzen stehen im Dienst der Allgemeinheit. Digitale Kompetenz ist von der Ausbildung an etabliertes Quer­ schnittswissen, die ständige Orientierung amNutzer – den Bürgerinnen und Bürgern – ist ebenso Standard wie die Zusam­ menarbeit in interdisziplinären Teams: Das ist unser Ziel, dafür lohnt es zu kämpfen.“ Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertre­ tung, sieht in Perspektivenviel­ falt und gleichberechtigtem Arbeiten die Schlüssel für Inno­ vationsprozesse im öffentli­ chen Dienst. „Die Beantwor­ tung der Gleichstellungsfrage ist hierfür zentrales Element. Denn die Erfahrung zeigt: Wer­ den Frauen gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einge­ bunden, entwickeln sich fle­ xiblere und offenere Betriebs­ kulturen.“ dbb jugend-Chefin Karoline Herrmann betonte, dass eine „Vertrauensoffensive des öf­ fentlichen Dienstes in Richtung Gesellschaft und Wirtschaft dringend erforderlich“ sei. „Die wachsende Unzufriedenheit mit dem Staat, der Politik, dem öffentlichen Dienst, etablier­ ten Strukturen und Verfahren ist leider logische Konsequenz einer jahrzehntelangen Spar- und Rückzugspolitik der gro­ ßen Volksparteien. Hier muss umgesteuert werden.“ > dbb magazin | November 2019 dbb

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