Beförderungspraxis im öffentlichen Dienst

Wildfeuer: „Wir brauchen eine Frauenförderung 4.0.“

Wildfeuer: „Wir brauchen eine Frauenförderung 4.0

„Frauenförderung im öffentlichen Dienst darf nicht zu Lasten derjenigen gehen, die eigentlich davon profitieren sollen“, warnte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer am 9. Januar 2017 am Rande der dbb Jahrestagung in Köln. „Der Fall NRW zeigt aktuell, was passiert, wenn man den dritten Schritt vor dem ersten macht: Eine paritätische Besetzung von Führungspositionen um jeden Preis durchzusetzen, ohne die Beschäftigten, vor allem die männlichen, mitzunehmen führt zu Unmut auf allen Seiten. Das schlimmste ist: Der Aufruhr, der nun um die verschleppten Beförderungen gemacht wird, macht die eigentliche Absicht der Landesregierung zu Nichte, nämlich mehr weibliche Führungspersönlichkeiten heranzuziehen,“ kritisierte Wildfeuer.

Seminar für Frauen

Total digital – den Wandel der Arbeitswelt positiv gestalten

Total digital

Die Digitalisierung ist auch im öffentlichen Dienst angekommen: Die E-Akte soll die Handakte bald vollständig ersetzen, Beschäftigte arbeiten mobil von unterwegs und im Home-Office, erste Pflegeroboter werden in der Praxis getestet und Vorgesetzte vereinbaren Meetings per WhatsApp-Gruppe. Damit Sie und ihre Kolleginnen zu den Gewinnerinnen des digitalen Wandels werden, macht Sie die dbb bundesfrauenvertretung auf dem zweitägigen Seminar „Total digital“ fit für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters.

Nein zu Gewalt an Frauen

Öffentliche Arbeitgeber müssen Position gegen Gewalt an Frauen beziehen

Nein zu Gewalt an Frauen

Die dbb bundesfrauenvertretung fordert einen besseren Schutz für Frauen vor Gewalt. „Neben politischen und gesellschaftlichen Akteuren sehen wir vor allem auch die Dienstherren und öffentlichen Arbeitgeber in der Pflicht, aufzuklären und niedrigschwellige Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Mitarbeiterinnen bereitzustelle. Nein heißt Nein, egal, ob es laut oder leise ausgesprochen wird“, machte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, am 5. Dezember 2016 deutlich.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Teilzeitfalle schnappt auch bei Männern zu

Arbeitszeit

„Auch bei Männern im öffentlichen Dienst schnappt die Teilzeitfalle zu. Wenn sie aus familiären Gründen ihre Arbeitszeit reduzieren, müssen sie mit Lohneinbußen und schlechteren Aufstiegschancen rechnen – ebenso wie Frauen dies seit vielen Jahren erfahren. Das können wir nicht länger ignorieren. Arbeitsleistung muss unabhängig von der tatsächlichen Anwesenheit am Arbeitsplatz bewertet werden“, forderte die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer am 1. Dezember 2016.

Interview zur Digitalisierung im öffentlichen Dienst

Ständige Erreichbarkeit darf nicht zu Lasten weiblicher Beschäftigter gehen

Digitalisierte Welt

Die dbb bundesfrauenvertretung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den digitalen Wandel im öffentlichen Dienst für Frauen aktiv mitzugestalten. „Der digitale Wandel ist ein Prozess, dessen Ende bisher noch keiner vorhersagen kann. Deshalb raten wir allen weiblichen Beschäftigten im öffentlichen Dienst, sich aufmerksam mit den angesteuerten Veränderungen auseinanderzusetzen“, sagte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, im Interview mit „Perspektive Wiedereinstieg“, dem Lotsenportal für Wiedereinsteigerinnen und Berufsrückkehrerinnen.

dbb-Stellungnahme zum Gesetzentwurf

Lohngerechtigkeitsgesetz bleibt „zahnloser Tiger“

Lohngerechtigkeit

Der vorliegende Entwurf eines Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern bleibt hinter den Erwartungen der Beschäftigten an die Durchsetzung der Lohngleichheit weit zurück. Das ist der Grundtenor der Stellungnahme des dbb beamtenbund und tarifunion zum Referentenentwurf, die dem zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 10. November 2016 zugestellt wurde.

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    "Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 – rund um die Uhr vernetzt?"