Höhere Qualität in der Kindertagesbetreuung: Lob für Bund-Länder-Initiative

Kita

Bund und Länder wollen eine gemeinsame Qualitätsoffensive in der Kindertagesbetreuung starten. Der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach lobte die Initiative am 16. November 2016: „Es ist höchste Zeit, dass Bund und Länder die Kommunen stärker finanziell unterstützen. Davon müssen insbesondere auch die Erzieherinnen und Erzieher profitieren.“

Nowatschin fordert europäisches Kompetenznetzwerk beruflicher Bildung

Stefan Nowatschin

Der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) Stefan Nowatschin fordert von den Europäischen Institutionen ein stärkeres Engagement in der Vernetzung der Akteure der beruflichen Bildung in Europa. „Die beruflichen Schulen leisten durch ihre Arbeit bereits einen großen Beitrag zu Integration, Inklusion und hochwertiger Fachkräftequalifizierung. Durch einen verstärkten grenzüberschreitenden Austausch in Europa, ein europäisches Kompetenznetzwerk, könnte diese Wirkung noch verstärkt werden.“ Die Rolle der EU müsse viel stärker als bislang die der Vermittlerin und Wegbereiterin seien. „Das wäre eine praktische Umsetzung der Forderung nach einem verbesserten lebenslangen Lernen in Europa und würde gleichzeitig helfen, mehr Menschen auf ein Berufsleben im gemeinsamen europäischen und globalen Markt vorzubereiten.“

Bildung: Länder sollen mehr investieren

Lehrer

Die Bundesländer sollen mehr in Bildung investieren. Das hat der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 23. September 2016 beim Gewerkschaftstag des Sächsischen Lehrerverbandes (slv) in Chemnitz gefordert.

„Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“

Nach Kita-Streiks: Runder Tisch gefordert

Sozial- und Erziehungsdienst - Wir lassen nicht locker

„Der dbb fordert einen Runden Tisch von Bund, Ländern, Kommunen und Gewerkschaften zur Verbesserung der Kinderbetreuung“, sagte Andreas Hemsing, Mitglied der Geschäftsführung der dbb Bundestarifkommission, am 29. Juni 2016 in Berlin. Nach den Kita-Streiks im Zuge der Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst im vergangenen Jahr, die von Hemsing geführt wurden, müssten nun die politischen Rahmenbedingungen für frühkindliche Bildung verbessert werden. Eine am gleichen Tag veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung kam zu dem Ergebnis, dass bundesweit 107.000 Kita-Fachkräfte fehlen.

Unruhige Zeiten besondere Herausforderung für Bildungsberufe

KEG Bundesdelegiertentag

„Wir leben in unruhigen Zeiten, Kontinuität wird von Dynamik verdrängt. Gerade jetzt stehen Lehrkräfte und Pädagogen vor der großen Herausforderung, jungen Menschen ein dauerhaft stabile Werteordnung mit auf den Lebensweg zu geben.“ Mit diesen Worten hat der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 16. April 2016 beim Gewerkschaftstag der Katholische Erziehergemeinschaft Deutschland (KEG) in Paderborn die Bedeutung der Bildungsberufe unterstrichen.

Sprache und Werte sind Schlüssel

Integration: dbb Lehrerverbände und KMK fordern zur Bewältigung der Aufgaben Bundesmittel

dbb Lehrerverbände und KMK

Die Integration tausender Flüchtlingskinder zu meistern, ist gemeinsames Ziel von dbb Lehrergewerkschaften und der Kultusministerkonferenz (KMK). Beim Jahresgespräch am 17. März 2016 in Berlin machten die Vertreter der dbb Lehrerverbände deutlich, dass die Integration in die Gesellschaft nur gelingen kann, wenn das Bildungssystem den jungen Geflüchteten zunächst Sprache und Werte vermittelt. Einigkeit bestand zwischen KMK und Gewerkschaften, dass die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Integration zusätzliche Bundesmittel erfordert.

Gesamtpaket umgesetzt, neues gefordert

Generationenwechsel im Schulbereich des Freistaates Sachsen

Am 13. November 2015 fand im Kultusministerium ein Spitzengespräch zur Umsetzung des im Jahre 2013 vereinbarten „Gesamtpakets zur Gestaltung des Generationenwechsels im Schulbereich des Freistaates Sachsen“ statt. Insgesamt bewertet der dbb die bisherige Umsetzung des Gesamtpakets differenziert.

Sozial- und Erziehungsdienst: Mitglieder stimmen für Kompromiss

Die Urabstimmung im Sozial- und Erziehungsdienst ist beendet. 64,04 Prozent der Mitglieder in den beteiligten dbb Fachgewerkschaften stimmten für die Annahme des Tarifkompromisses. „Das Ergebnis ist ein wichtiger Zwischenschritt im Kampf um mehr Wertschätzung für die Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst“, sagte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing am 29. Oktober 2015 in Berlin.

Berufsbildung als Schule der Demokratie

Stefan Nowatschin

„Zugang zum Arbeitsmarkt bedeutet gesellschaftliche Teilhabe“, sagt Stefan Nowatschin. Der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) reagiert damit auf einen am 1. September von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht zur integrativen Wirkung der Berufsschulbildung. „Soziale Inklusion muss gerade in Zeiten großer Zuwanderung das Thema sein, die Berufsschule spielt dabei in der Tat ein wichtige Rolle“, so Nowatschin. Der Bericht der Kommission weise in die richtige Richtung, reiche aber nicht aus. „Die Kommission muss Druck auf die Mitgliedstaaten machen, dass sie mehr in die berufliche Bildung investieren.“

dbb jugend diskutierte beim Bürgerdialog der Bundesregierung:

Bildung, Familie und Sicherheit im Fokus

„Wir werden es sein, die unser Land in den kommenden Jahrzehnten maßgeblich mitgestalten. Wir werden dann aber auch die Verantwortung für alles Gute und für alles Schlechte tragen müssen. Unserer Generation stehen so viele verschiedene Möglichkeiten der Lebensgestaltung offen, wie niemals vorher. Deshalb sollten wir Antworten auf die Frage, was ´gut leben` für die Gesellschaft bedeutet, nicht dem Zufall überlassen.“ Mit diesen Worten eröffnete dbb jugend-Chefin Sandra Kothe am 18. Juli 2015 im dbb forum berlin den dritten vom dbb in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung veranstalteten Bürgerdialog. Der Einladung zur Diskussion, was für sie „Gut leben in Deutschland“ bedeutet, waren etwa 20 Jugendvertreterinnen und –vertreter aus dbb Mitgliedsgewerkschaften gefolgt.