Mobiles Arbeiten

Zeit- und ortsflexibles Arbeiten – mobiles Arbeiten – ist das Schlagwort im Zusammenhang mit der digitalen Transformation: Die Technik macht es möglich, dass sehr viele Arbeiten nicht mehr stationär im Büro, sondern nahezu an jedem Ort und zu jeder Zeit erledigt werden können. „Der Arbeitsplatz der Zukunft ist digital“, schreibt die Bundesregierung in ihrem Programm „Digitale Verwaltung 2020“.

 

Ganz zweifellos birgt die Digitalisierung und Mobilisierung des klassischen Behörden-/Verwaltungsarbeitsplatzes enormes Potenzial. Zum einen sind moderne und flexible Arbeitsbedingungen Indikator für die Attraktivität eines Arbeitgebers. Zum anderen hilft die Technik, die Arbeit effizienter, flexibler und teamtauglicher zu machen. Allein: Tele- oder Heimarbeit sind nicht für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes realisierbar – etwa rund 60 Prozent der Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung lassen sich durch Digitalisierung flexibilisieren, nicht aber der unmittelbare Dienst am Menschen, das versteht sich von selbst. Vor diesem Hintergrund muss der Aspekt des mobilen Arbeitens im öffentlichen Dienst differenziert betrachtet und, auch dienst- und tarifrechtlich, mit entsprechend individuellem Zuschnitt ausgestaltet werden. Daneben müssen die technischen Voraussetzungen für mobiles Arbeiten geschaffen und stetig ausgebaut werden. Mobiles Arbeiten ist nur dann möglich, wenn den Mitarbeitenden überall ein leistungsfähiger und sicherer Zugriff auf Dokumente, Daten und Anwendungen zur Verfügung steht.

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