• 700 Demonstrierende haben sich in der Duisburger Innenstadt versammelt
    Bildergalerie
    700 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gehen in Duisburg auf die Straße
  • Sandra van Heemskerk spricht auf der Bühne
    700 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gehen in Duisburg auf die Straße
  • Demonstrierende stehen vor einer Bühne in der Duisburger Fußgängerzone
    Demonstrierende stehen vor einer Bühne in der Duisburger Fußgängerzone
  • Feuerwehrmänner verteilen Rosen.
    Anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags wurden Rosen an die Frauen verteilt. Frauen machen ca. 58 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus.
  • Sandra van Heemskerk mit ihren Mitstreiterinnen auf der Bühne
    700 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gehen in Duisburg auf die Straße

Einkommensrunde für Beschäftigte von Bund und Kommunen

Van Heemskerk: „Angebot muss Wertschätzung ausdrücken!“

8 Prozent mehr Einkommen, mindestes jedoch 350 Euro – dafür sind Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Duisburg auf die Straße gegangen.

Einkommensrunde 2025

„Ohne den öffentlichen Dienst würde es in Deutschland düster aussehen“, sagte Sandra van Heemskerk, Vorsitzende der komba gewerkschaft nrw, am 7. März 2025 in Duisburg vor 700 Demonstrierenden. „Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst halten den Laden am Laufen. Mit Blick auf den Weltfrauentag stehen attraktive Arbeitsbedingungen für Frauen für uns heute im Fokus. Dies beginnt bei der Bezahlung, einer flexibleren Arbeitszeitgestaltung und Überstundenzuschläge für Teilzeitbeschäftigte bereits bei Überschreitung der individuell vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit. Gerade das Thema Teilzeit betrifft immer noch insbesondere Frauen. Deshalb erwarten wir in der dritten Verhandlungsrunde endlich ein faires Angebot der Arbeitgebenden, das Wertschätzung für die Arbeit der Beschäftigten zum Ausdruck bringt!“

Gute Bezahlung, gutes Personal

Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, thematisierte in Duisburg den Fachkräftemangel. „Der öffentliche Dienst steht in direkter Konkurrenz zur freien Wirtschaft“, sagte er. „Wenn der Staat nicht liefert, rennen uns die Leute weg. Und das wäre angesichts der ohnehin schwierigen Personalsituation fatal. Wer gute Leute will, muss auch gut bezahlen!“ Deshalb sei für die dbb jugend vor allem die Forderung nach 200 Euro mehr Einkommen für Auszubildende, dual Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten zentral. Außerdem müssten Bund und Kommunen endlich mit den Ländern gleichziehen und Nachwuchskräfte unbefristet übernehmen, wenn diese ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

 

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